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Mutter Teresa

Mutter Theresa

Agnes Gonxha Bojaxhiu wurde am 27. August 1910 als Tochter eines Geschäftsmannes der albanischen Bevölkerungsgruppe in Skopje geboren und katholisch getauft. Als sie neun Jahre alt war, starb der Vater überraschend.
Immer stärker verspürte das Mädchen den Wunsch, sich in der Mission zu engagieren. Im Alter von 18 Jahren schloss sie sich in Letnice den "Schwestern der Jungfrau von Loreto" an und erhielt in Dublin ihre Ausbildung als Missionarin. Sie nahm in Erinnerung an Thérèse von Lisieux den Ordensnamen Teresa an.
Anfang 1929 kam sie über Colombo, Madras und Calcutta nach Darjeeling am Fuß des Himalaya-Gebirges, wo sie in den Orden aufgenommen wurde.

In Calcutta wurde sie zur Lehrerin ausgebildet, im Mai 1937 legte sie das Ordensgelübde ab und wurde Leiterin einer höheren Schule für bengalische Mädchen in Calcutta. Direkt neben der Schule lag ein großes Armenviertel.
Am 10. September 1937 zog Teresa sich nach Darjeeling zurück, wo sie sich entschloss, ihr Leben in Zukunft den Ärmsten der Armen zu widmen; als "wichtigsten Tag ihres Lebens" bezeichnete sie deshalb diesen Tag. Dennoch dauerte es bis 1948, als sie die Erlaubnis erhielt, den Orden zu verlassen und unter den Ärmsten im Slum zu leben und zu arbeiten.

1949 schloss sich ein bengalisches Mädchen ihrem Wirken an. 1950 genehmigte der Papst die Gründung der "Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe", die damals 12 Schwestern umfasste und deren Leiterin Teresa wurde.
Die Gemeinschaft wuchs und wurde weltweit bekannt, besonders, nachdem Teresa 1979 mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Sie verstarb am 5. September 1997 in Calcutta.
Der Selig- und Heiligsprechungsprozess für Teresa wurde im Juni 1999 eröffnet - mit besonderer Erlaubnis des Papstes, weil dieser Prozess normalerweise frühestens fünf Jahre nach dem Tod eingeleitet werden kann.

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