Feng Shui oder chinesische Geomantie ist eine alte östliche Lehre über
die günstigste Lage in der Landschaft, Bauweise und Architektur von Häusern
und Grabmälern, um ein Maximum an Chi zu erhalten.
Sie ist die harmonische Plazierung von Strukturen zum Verstärken oder Beibehalten
von hohem kosmischen Chi in verschiedenen Umgebungen für unterschiedliche
menschliche Zwecke und zur Verstärkung von Wohlstand und Erfolg.
So wurde darauf geachtet, daß im Hintergrund eines Bauwerks ein höherer Bergrücken
(ohne schroffe Felsen) mit Ausläufern links und rechts, und vorne ein See oder
anderes Gewässer ist.
Es gibt Berichte darüber, daß, als diese Voraussetzungen durch geophysikalische
Vorgänge verlogengingen (ausgetrockneter See,...), die Nachkommen des dort
befindlichen Grabmals in finanzielle und gesundheitliche Engpässe kamen.

Chi oder universale Lebensenergie kann man als niedrigste Intelligenzform
betrachten.
Daher ist auch davon auszugehen, daß sie bestimmte Verhaltensweisen
an den Tag legt.
(Zu beachten ist, daß manche Feng-Shui-Lehren auf die örtlichen Gegebenheiten
ausgelegt sind, wie beispielsweise kalte Nordwinde, und deshalb nicht alles
verallgemeinert werden kann.)
Beginnen wir beim Umfeld einer Wohn- oder Arbeitsstätte:
das idealste Landschaftsbild ist oben beschrieben; Wasser ist deshalb wichtig,
da Wasser und Chi Yin sind, Sauerstoff Yang ist, und sie sich gegenseitig anziehen.
Ein offener, unbehinderter Zugang ins Haus ist die beste Einladung ans Chi.
Allerdings nützt dies wenig, wenn es gleich wieder durch einen Spiegel gegenüber
dem Eingang rausgeschmissen wird.
Allerdings sind Spiegel wertvolle Mittel, um pfeilförmige Richtungsströmungen
von T-Kreuzungen, Sackgassen oder spitzen architektonischen Gegebenheiten umzuleiten.
Im Gebäude selbst zeigt es die Tendenz, sich links zu wenden, läuft also im
Uhrzeigersinn durch einen Raum. Dies ist zu berücksichtigen, wenn hinter dem
Eingang gleich Treppen beginnen.
Auch die Dachkonstruktion hat Einfluß: bei Flachdächern bleibt das Chi
statisch unten, bei Spitzdächern wird alles (auch feuchte Erdenergie) in die Höhe gezogen.
Ein zweiter Ausgang (Hintertür) ist wichtig, um verbrauchtes Chi wieder
auszulassen (sonst sammelt sich der "Dreck"), auch wenn es auch durch Fenster
wieder hinausgeht.
Ob ein Raum reich oder arm an Chi ist hängt auch von den Maßverhältnissen zueinander ab.
Ist nun sehr wenig Chi in einem Haus, sei es durch behinderten Eingang,
ungünstige Maßverhältnissen, etc., bedeutet dies für ständig dort wohnende
Personen, daß sie in einem dauernden Chi-Defizit leben;
ab einem gewissen Wert, wenn er von der Person nicht mehr kompensiert werden kann,
äußert sich dies in Krankheiten, die aus Energiemangel resultieren,
und auch in einem höheren Bakterien- bzw. Pilzbefall im Gebäude selbst.
Nun heißt dies aber nicht, daß man keine Abhilfe schaffen kann, wenn man
im 8.Stock eines Betonklotzes in einer Trabantenstadt wohnt.
Zum einen kann man durch Klangspiele das Chi daran hindern, durch große
Glasfronten oder ähnlichem zu entweichen;
zum andern kann man zusätzliches Chi hereinleiten entweder durch Gegenstände
und Symbole (Flöten, Fächer, Zimmerbrunnen, Poster mit schäumenden Wasserfällen, etc.),
oder durch imaginative Imprägnierung (wozu ein bestimmter Bewußtseinsgrad nötig ist),
welche jedoch durch Putzarbeiten mit Wasser wieder verschwindet.
Auch eine harmonische und ästhetische Innenarchitektur ist wichtig.
Ein Mensch, dessen Instinkte noch funktionieren, wird sich automatisch von
Orten mit geringem Chi entfernen; und an Plätzen mit hohem Chi-Wert wird
er bleiben wollen.
Unsere westliche Geomantie hat einen etwas anderen Zugang zu den Energiequantitäten und
-qualitäten eines Ortes.
Die Messungen erfolgen traditionsgemäß mit Wünschelrute und Pendel; Menschen, die
bereits eine hohe Sensibilität entwickelt haben, können auf diese Anzeigemittel verzichten.
Zu beachten ist, daß bei Mutungen der Geist des Messenden völlig unvoreingenommen sein muß,
da ansonsten die Ergebnisse beeinflußt und möglicherweise verfälscht werden (ein typisches Beispiel wäre:
unter einem schiefen und verdrehten Baum muß eine Wasserader sein).
Die üblichen Untersuchungen finden statt bezüglich unterirdischen Wasserläufe und dem
Globalgitternetz, an deren Kreuzungspunkten erhebliche Energieströmungen auftreten
können.
Es gibt auch andere geomantische Störzonen, die aber weniger häufig aufteten.
Hält sich ein Mensch ständig an einer kraftabziehenden Stelle auf werden mit der Zeit
Probleme durch Energiemangel auftreten.
Hingegen kann ein dauernder Aufenthalt an einem sehr energiereichen Ort auch zu Konflikten
führen, wenn diese Energie durch Untätigkeit blockiert wird; es ist unerheblich, ob sie in
kreative, handwerkliche oder andere Bahnen kanalisiert werden, solange sie fließen kann;
ansonsten ist sogar mit körperlichen Ausformungen zu rechnen.
Besonders hinsichtlich der Schlaf- und Ruhestätte bilden unterirdische
Wasserläufe oft Probleme;
es gibt zwar einige Geräte und Entwicklungen zur "Entstörung", die aber in der Regel
ständig aufgeladen oder erneuert werden müssen um ihre Wirksamkeit beizubehalten.
Die einzige mir bekannte dauerhafte Lösung ist eine präzise durchgeführte Plazierung
von langen massiven Stahlprofilen im Boden (außerhalb des Hauses beginnend),
allerdings mit dem Nebeneffekt eines elektromagnetischen Wirkungsfeldes.
Die günstigste Lösung ist noch immer eine Umstellung des Bettes, ev. auch in einen
anderen Raum.
Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch, daß die elektromagnetischen Schwingungsfelder
von Geräten (vor allem Transformatoren) und Sendeanlagen, auch als Elektrosmog bezeichnet,
eine zusätzliche, teilweise erhebliche Belastung unseres Organismus darstellen.
Dasgleiche gilt auch für Mikrowellen und radioaktive Gammastrahlen.