Dr. Mikao Usui forschte im 19. Jahrhundert nach der Weise, wie durch Handauflegung geheilt
wurde, so wie in der Bibel beschrieben. Nach jahrelangen Bemühungen stieß er auf alte Aufzeichnungen
eines Buddha-Schülers, der neben den Beschreibungen auch Symbole lieferte.
Da ihn dieses Wissen aber nicht zum Heilen befähigte, begab er sich in eine 21-tägige tiefe
Meditation auf einem Berg; an deren Ende nach Erscheinen einer Lichtsäule "brannten" sich die Symbole
in ihn ein, und am Weg nach Hause bemerkte er seine heilerischen Fähigkeiten.
Allerdings mußte er auch feststellen, daß physische Heilungen die Menschen keineswegs zu einer
Umstellung ihrer Lebenssituation bewegte.

Seither wird diese Technik von Meister an Schüler weitergegeben, wobei dieser zum Reiki-Kanal,
durch den die Universelle Lebensenergie fließt, wird.
In der originalen Tradition gibt es drei Grade:
beim Ersten wird man zum Kanal und kann die Heilkraft in die Krankheitszonen fließen lassen;
beim Zweiten erhält man auch die Symbole, welche zu Fernheilung befähigen;
der Dritte ist der Meistergrad, welcher die Fähigkeit weitergeben kann.
Reiki ist eine sehr wertvolle Unterstützung anderer Heilweisen,
soll sie jedoch nicht ersetzen.
Die Energiequantität, die durch den Heilkanal fließt, wird vom Behandelten bestimmt
(sprich: wieviel er benötigt bzw. zuläßt).
Eine normale Behandlung dauert etwa 1 Stunde (bei der viele Klienten einschlafen),
wobei die Hände überwiegend im Kopf- und Rumpfbereich aufgelegt werden.
Für nahezu jedes Krankheitsbild gibt es spezielle Handstellungen, die bevorzugt benutzt
werden (wobei in manchen Fällen der Problembereich nicht direkt behandelt wird).
Da Reiki durch jegliches Material durchfließt, ist ein Entkleiden unnötig.
Entschließt sich jemand zu einer Reiki-Behandlung, sollte er sie anfangs mehrmals
an aufeinanderfolgenden Tagen machen lassen, damit der Körper-Reinigungsprozeß und
Selbstheilungsprozeß so richtig in Gang kommen.
Reiki läßt sich auch auf sich selbst oder Pflanzen anwenden;
besonders Tiere und Kinder sprechen besonders darauf an.