Home [Alt] + [h]

Metamorphische Methode

Wie auf der Fußreflexzonen-Seite ersichtlich gibt es im Fußbereich auch eine Zone, welche mit der Wirbelsäule korrespondiert.
Diese hat auch eine Entsprechung zur pränatalen Zeitperiode,
in der Grafik sind die Wochen von Empfängnis bis Geburt dargestellt.

Fußbereichs-Zone

Der Umstand, daß man auch auf die Zeitstruktur einer Individuation Einfluß nehmen kann, führt zu einer Lockerung der festgehaltenen Lebenseinstellungen hin zu einem freien Gebrauch der ursprünglichen Fähigkeiten der Psyche.
Daher kommen auch die Bezeichnungen "Pränatale Therapie" durch die Bezugnahme auf die vorgeburtliche Zeit,
bzw. "Metamorphose" durch die ermöglichte Umwandlung der Lebensweise.

Die praktische Vorgehensweise ist meist derart, daß der Fuß des Klienten im Schoß des Behandelnden liegt, und dieser mit den Fingern die Zone an der Fußinnenseite bearbeitet.
Von besonderer Wichtigkeit ist bei dieser Behandlungsart jedoch das zugrundeliegende Motiv sowohl des Behandelten als auch des Therapeuten, und für diesen um so klarer, da beim Patienten oft nur eine passive Motivation vorliegt, um einem Zustand zu entkommen.
(Beispielsweise ist bei der Behandlung eines zurückgebliebenen Kindes der Wille und das Motiv des Behandelnden das Wichtigste, bis im Kind allmählich eine Selbstbestimmung entsteht und dieses dann zum vordringlichen Faktor wird.)

Als Ziel sollte man im Auge behalten, daß die Spannungen zwischen dem wahren (und oft nicht erkannten bzw. verdrängten) Zustand des Klienten und dem, welchen er übernommen bzw. angenommen hat, um mit seinem Leben fertig zu werden, aufgelöst werden.

So wie an den Fußreflexzonen die Belastungsstrukturen gelockert werden und dazu beitragen, daß sich ein Klient wirklich in Bewegung setzt,
bewirkt eine Bearbeitung der Kopfreflexzonen ein Hervorrufen von Initiative und Intelligenzeinsatz zu seiner Neuorientierung,
bzw. der Handreflexe die Fähigkeit, seine Probleme "in die Hand zu nehmen".

Home [Alt] + [h]