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Regressionstherapie

An und für sich ist es unerheblich, ob jemand an Reinkarnation glaubt, oder alles als Hirngespinst und Phantasie abtut, solange jemandes Probleme aufgeklärt bzw. gelöst werden können.

Die Regressionstherapie geht von der Existenz früherer Leben aus und versucht, die Ursache in einem damaligen Traumata zu finden.
Es gibt auch die Methode der Hypnose, um jemand zurückzuführen,
diese wird jedoch hier nicht angewandt.

Zuerst wird der Klient in bequemer Lage mithilfe von Entspannung in einen tiefen Alphazustand gebracht, bei dem sein Bewußtsein noch voll da ist.
(Der Therapeut muß sich natürlich vergewissern, daß Zeitdruck oder irgendwelche Störungen von Außen nicht eintreten können.)
Dies geschieht beispielsweise, indem mit ruhiger, monotoner und deutlicher Stimme zurückgezählt wird und bei jeder Zahl ein weiterer Körperteil zum Lockern, Lösen, Entspannen, Loslassen angesprochen wird. Ein wohliger Zustand muß ständig suggeriert werden.
Für den Klienten ist es auch wichtig zu wissen, daß er nicht kritisch an die Dinge rangehen, sondern sich treiben lassen soll, und eine Hinterfragung erst hinterher stattfindet;
desweiteren muß das Denken an die Gegenwart ausgeschaltet sein.
Alles Gesehene sollte ganz gelassen beobachtet werden können.

Der nächste Schritt ist die langsame Rückführung selbst, daß der Klient Sequenzen aus der Kindheit, der Pränatalphase und weiters aus früheren Leben betrachtet, beispielsweise aus einem wunderschönen Fahrstuhl heraus.
Bei der Einzeltherapie ist der Therapeut durch kontinuierliche Beschreibungen des Klienten über dessen Standort in Raum und Zeit und den betreffenden Ereignissen informiert und kann so auf die weitere Abfolge Einfluß nehmen.
(Bei Gruppenrückführungen ist daher eine Problembehandlung nicht möglich und ein Herangehen an schmerzliche Situationen wäre vom Therapeuten unverantwortlich; die geschauten positiven Dinge bilden für den Betreffenden jedoch einen Erfahrungswert.)

Das Ziel in der Einzeltherapie ist, die Wurzel des Übels zu finden, auszureißen, und die Lücke zu schließen (d.h. eine Reprogrammierung des früher falsch Programmierten).
Dazu gibt es zwei Methoden:
1. Man geht mitten hinein und läßt alles aufleben;
2. (meist besser:) Man geht herum und betrachtet es von allen Seiten ("Ausgraben").

Dabei kann der Klient folgende Positionen einnehmen:
1. Direkterlebnis (die effektivste Art): in der Rückführung erlebt die Person alles selbst;
2. Indirekterlebnis: die Person ist als Zuschauer seiner selbst dabei;
3. (für Personen, die dies annehmen können:) das Höhere Selbst ist als Berater zugegen und gibt Erklärungen und Antworten auf Fragen.

Reprogrammierung:
Wir sind vor allem durch Eindrücke programmiert, und diese Erlebnisse werden über das Leben hinaus gespeichert (je beeindruckender das Geschehen, umso ausgeprägter seine Nachwirkung).
Die Aufgabe des Therapeuten ist es, den Klienten an den "Fehler" hinzuführen,
aber der Patient muß die Reprogrammierung (Richtigstellung und Neueingabe) selbst vornehmen; der freie Wille der Person ist unantastbar (es gibt keine "Zwangserlösung").

Gelegentlich kommt es vor, daß Sperrungen vorhanden sind und kein Zugang zur Wurzel auffindbar ist; dies muß von beiden Seiten akzeptiert werden.
Mögliche Ursachen sind, daß der Klient zu große Furcht vor dem Ausreißen und Trennen hat, oder daß das Höhere Selbst einen Riegel vorschiebt.

Es gibt charakterliche Programmierungen (Reaktionsmuster auf äußere Reize),
karmische,
und solche, die vor der jetzigen Inkarnation geschahen (bei diesen letzgenannten ist keine Änderung möglich).
Das Ich des Betrachters gleicht Fehlprogrammierungen aus;
dazu dienen folgende Affirmationen:
- "Ich will frei von diesem Erlebnis sein."
- "Ich kann ihm/ihr (gemeint ist der Täter bzw. Schadensstifter) verzeihen."
- eine Reprogrammierung des Ausgangsproblems wie "Ich fühle keine Schmerzen mehr.","Ich habe kein Asthma mehr.",...

Heilungschancen gibt es bei folgenden "Krankheiten":
Asthma und Magersucht,
Phantom- und chronische Schmerzen, Migräne,
Allergien,
Ängste und Phobien,
Zwangshandlungen,
Abartigkeiten,
Eigenheiten (z.B. Aversion vor Alkohol, Freßlust, etc.),
Charaktereigenschaften,
Beruf (warum gerade dieser),
Vorurteile,
Probleme psychischer Art (Minderwertigkeitskomplex, etc.),
stereotype Formulierungen ("Mir geht immer alles schief", etc.),
Verhalten.

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