Home [Alt] + [h]

Druidische Überlieferungen und Ansichten

Auch wenn Druiden im allgemeinen als ausgestorben betrachtet werden, so existieren doch auch heute noch Personen, die ihre Überlieferungen bewahren. Die Druidenhochzeit von Raborne wurde sogar im Fernsehen erwähnt.
Vor einigen Jahren traf ich einen Druiden-Lehrling; einige grundlegende Ansichten möchte ich hier aufzeichnen:

Fangen wir an bei den Einteilungen:
die grundsätzliche Betrachtung geschieht in einer 3 mal 3 - Teilung:
der Körper - mit Körper, Seele und Geist des Körpers
die Seele - mit Körper, Seele und Geist der Seele
der Geist - mit Körper, Seele und Geist des Geistes

Bei Pflanzen gibt es eine 3-Teilung in Wurzel, Stamm und Krone
- und eine 4-Teilung (Zuordnung):
Erde - Wurzel; Feuer - Frucht; Wasser - Blatt; Luft - Blüte.
Das Äußere der Pflanze gibt Aufschluß, welche 'Information' man jemand zuführen kann.
Die Wurzel geht in die Tiefe/Ursache; ihre Länge gibt Auskunft, wie tiefgreifend die Aufbruchskraft von Strukturen ist.
Das Blatt geht in die Höhe und Breite der Wirkungen.

Mineralische Stoffe sind Salze,
ätherische Stoffe sind Öle,
geistige Stoffe sind Alkoholauszüge.

Die Einteilung der Chakras (Energiezentren) des Körpers ist etwas abweichend von der traditionellen indischen Sichtweise, welche mit 7 statt 9 Hauptchakras arbeitet.
In Klammern sind Zuordnungen der druidischen Tradition aufgelistet.
Wurzelchakra (rot; Sonne, Erde; Ca)
Nabelchakra (orange; Saturn; Li, Sr)
Milzchakra (gelb; Merkur; Na)
Herzchakra (grün; Mond; Na)
Herz-Logos (blau-weißlich; Morduk: Umlauf 26 Mio. Jahre; Pb, Hg, As; kühle Herzlichkeit - Erzengel Michael)
Kehlkopfchakra (türkis; Mars; Cs; Kommunikation)
Nasenchakra (klare Farbe; Venus; Mg, Al)
Drittes Auge (indigo; Venus; K, Rb)
Scheitelchakra (violett; Jupiter; Co)


Eine Krankheit des Menschen beginnt im Geistkörper (= Wurzel des Menschen).
Krankheit wird betrachtet als energetisches Loch: Energie wird abgestrahlt und zuwenig Schwingung ist vorhanden.
Beim Handauflegen wird der Strahlungsbereich durch einen Schwingungsbereich (Hand, auch Edelsteine) abgeseckt.
Die beste Zeit für Heilungen ist spätabends.
Die Mistel wird als extreme Strahlungspflanze angesehen (Krebstherapie).

Ängste des Pflanzenkörpers (1.-3.Chakra): Entwurzelung;
Ängste des Tierkörpers (4.-6.Chakra) vor Anderen (z.B. Revierverletzungen);
Ängste des Kopfbereichs (7.-9.Chakra) sind religiöse Ängste.
'Süß' schwächt den Gefühls-(Tier)körper und Pflanzenkörper;
'Scharf, bitter, zusammenziehend' stärken die unteren Körper.

Heilmittel: pflanzliche sind sanft; mineralische sind sehr heftig; dazwischen liegen die tierischen.
Homöopathie: D4-Potenzen gehen bis zur Zellwand,
D12 bis D18 bis zum Zellkern;
Hochpotenzen (D30 oder höher) haben nur noch die Struktur (Information), welche die entsprechende Materie zur Ausscheidung anzieht, damit neue lebendige aufgenommen werden kann.

Der Speichel ist die Seele des Geistes; er stellt sich der jeweiligen Situation entsprechend rasch um.
Beobachtung von Speichelreaktionen: wo (lokale Bestimmung); Konsistenz; Geschmack; welcher Zungenbereich zeigt besondere Reaktionen.
Wenn der Speichel reagiert - im Übermaß oder Trockenheit (Vorsicht!) - ist dies eine entscheidende Heilpflanze, worauf man meditieren sollte.


Eine persönliche Heilmittelzubereitung:
man beobachtet von dem, worüber man 'stolpert' die Speichel- und Körperreaktionen;
anschließend kommuniziert man mit der Pflanze (bzw. anderem);
man speichelt bei der Pflanze den entsprechenden Teil 3-5 min. ein;
anschließend nimmt man 1 Tropfen, verdünnt mit 9 Tropfen Wasser, schüttelt; gibt 90 Tropfen Wasser dazu, schüttelt wieder (10 min.); gibt dann die 10-fache Menge Wasser dazu und schüttelt wieder (= D3). Nach Belieben kann man weiter verdünnen und mit ca. 20% Alkohol haltbar machen.

Eine Reinigungskur:
bei Neumond sammelt man ohne Licht Wegwarte-Blüten und trocknet sie im Dunkeln.
Vier Tage vor Vollmond beginnt man damit, nur Wurzeln zu essen (zwecks Ausscheidung alter Strukturen).
Am Vollmondtag fastet man.
Bei Vollmond trinkt man Tee von der gesammelten Wegwarte (zwecks Neuorientierung).

Alchimistische Pflanzenzubreitung (Kurzauszug):
die Pflanze wird in genügender Menge gesammelt,
und in Wasser angesetzt.
Es beginnt eine alkoholische Gärung (eventuell Zucker zusetzen);
Es folgt Erhitzung und Kondensation ( - Alkohol mit den geistigen Wirkstoffen);
Ölsubstanzen werden abgezogen;
die Pflanzensubstanz wird bei trockener Hitze verascht,
die Asche wird wieder zum Wasser gegeben: ein Teil löst sich auf
- und ein Teil sinkt zu Boden (was wieder zur Erde gehört; Materie der Materie = 'toter Kopf')

Allgemeine Zubereitungsarten der Pflanzen:
trocken (Pulverisierung) - äußerlich od. innerlich z.B. mit Kalkstaub
wässrig - als Tee: löst Gifte heraus bzw. bei Mineralüberschuß
alkoholischer Auszug (Alkohol konserviert)
öliger Auszug (Schmierfaktor) - löst energetische Widerstände auf; Energietransporter
Moxa


Feuer braucht Wasser zur Verbrennung.
Feuer verbindet sich mit Wasser über die Luft.
Luft verbindet sich mit Erde über Wasser.
(Übereinstimmungen: Feuer - Erde: trocken; Luft - Wasser: feucht)
Feuer befruchtet den Himmel - Wasser befruchtet Erde (Regen-machen: Wasser verdampfen).

'Was das Brot für den Magen ist das Wort für das Herz.
Wie das Brot über den Mund in den Magen, so das Wort über den Verstand ins Herz.
Wie das Brot über den Mund in den Magen in den Darm, so das Wort über den Verstand ins Herz in den Seelenverstand.'


Bei Vollmond (er entzieht Wasser) kocht man eine 'feurige' Salbe.
Folgende Heilsalbe (für äußerliche Verletzungen) wurde/wird bei Vollmond gekocht (ausgenommen zwischen 01. und 22.Nov., denn das ist die Zeit der Toten) und muß spätestens 1-3 Std. vor Vollmond abgefüllt sein.
Das Feuer wird von Osten oder Süden entzunden.
Anschließend fängt man den Mond ein (die linke Hand vorne, die rechte hinten fängt man die Energie zu einer Kugel auf; anschließend beide Hände vorne, bis die Energiekugel schwer wird); diese wird dann zum am Feuer bereitgestellten Topf mit echtem Schweinefett getragen und hineingegeben.
Eine menstruierende Frau (oder kurz danach) rührt mit einem Buchenstock in diesem Topf rechtsherum.
Jedes einzelne (vorher gesammelte) Kraut wird in einer besonders legierten Schale (- die Legierung kann ich leider nicht angeben -) im Kreis weitergereicht (mit der rechten Hand zur nächsten rechts-stehenden Person); dabei wird gechantet; jeder gibt, wenn er die Schale hat, laut oder leise einen Wunsch/Spruch/Segen dazu.
Anschließend wird das Kraut linksherum (zum Öffnen der Information) in den Topf mit heißem Schweinefett gestreut.
Daraufhin wird eine Lichtkugel im Topf geformt, bevor das nächste Kraut weitergereicht wird.

Von folgenden Kräutern benötigt man eine Handvoll auf 2 kg Schweinefett:
Johanniskraut
Schafgarbenblätter
Ringelblumenblütenblätter
Spitzwegerichblätter
Heidekraut
Echtes Labkraut
Wickenschalen od. Bohnenschalen
Beinwellwurzeln
Arnika
Frauenmantel (Blüte und Blatt)
Schlüsselblumenblüten
Geißbart (Blüte und Blatt)


Die unsichtbare Welt teilt sich über den Duft mit (deshalb sollte man bei Zeremonien auf den Duft achten).

Home [Alt] + [h]