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Das Märchen vom Prinzen und der Prinzessin (Stefan Sievers)

Es war einmal ein Prinz und eine Prinzessin, diese liebten sich sehr und verbrachten eine lange Zeit in Eintracht und Glück. Sie lebten mit Ihren Beratern in Ihrem Reich und bereicherten sich gegenseitig, und es sah aus, als ob es ein wahres Märchenpaar wäre. Es sah so aus, als hätten sich zwei verwandte Herzen gefunden. Doch dann begann der Prinz sich immer merkwürdiger zu verhalten, und die Prinzessin brachte ihm alle Liebe entgegen. Sie bat den Prinz, einen Arzt aufzusuchen, denn er beklagte sich häufig, wenn auch still, über diverse Schmerzen. Doch der Prinz wollte seiner Prinzessin zeigen, dass er ein starker Prinz ist, der immer für seine Prinzessin da ist. Durch dieses Zögern verschlimmerte sich die Krankheit zusehens, doch der Prinz wollte dies noch immer nicht wahrhaben. Er begann, die Schuld nicht bei sich zu suchen, sondern in der Verbindung mit der Prinzessin. Darüber sprach er viel mit seinen Beratern. Auch mussten sowohl der Prinz als auch die Prinzessin sehr viel arbeiten, doch arbeitet der Prinz zu unmöglichen Zeiten, so das der Kontakt mit der Prinzessin nicht mehr so ausgiebig war, wie sie es beide gewohnt waren. Die Prinzessin hielt es irgendwann nicht mehr aus und wollte sich von dem Prinzen trennen, doch etwas in ihr sagte ihr, das dies nicht richtig wäre, und so tat sie es nicht. Kurze Zeit später jedoch bat der Prinz die Prinzessin um Abstand, da er sich selbst nicht mehr verstand. Die Prinzessin suchte Beistand bei einem der Berater, und der Berater sah in der Prinzessin ihr wahres Wesen und war im Gegensatz zum Prinzen auch fähig, ihr dieses zu zeigen. Der Prinz bemerkte die Zuneigung zwischen den beiden, war jedoch durch seine stark fortgeschrittene Krankheit unfähig, etwas zu tun. Der Prinz machte sich Gedanken und kam zu dem Schluss, dass nur ein Arzt ihm weiterhelfen konnte. Dieses tat er der Prinzessin kund und versicherte ihr, wie sehr er sie liebe, doch nach allem, was vorgefallen war, konnte sie ihm weder glauben, noch ihn lieben. Die Prinzessin wurde von dem Prinzen so bedrängt, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm ertragen konnte. So kam es, dass der Prinz sich in Behandlung begab und eine Besserung eintrat. Doch zur gleichen Zeit begannen die Prinzessin und der Berater eine Beziehung. Der Prinz erkrankte daraufhin am Herzen. Er musste sich zur gleichen Zeit auf eine Reise ins Ausland begeben, die schon länger geplant war und nicht verschoben werden konnte. Während der Prinz im Ausland war, merkte die Prinzessin, dass sie den Prinz noch immer liebte, jedoch den Berater auch sehr gerne hatte, da dieser ihr den nötigen Halt gab, als der Prinz ebendies nicht vermochte. Als der Prinz fast völlig genesen aus dem Ausland wiederkam, begannen der Prinz und die Prinzessin sich wieder aneinander anzunähern. Dabei wurde klar, das der Prinz entdeckt hatte, was die Prinzessin ihm bedeutet, und dass er alles auf der Welt für sie tun würde, ohne jemals Reue dafür empfinden zu müssen. Auch würde er nie wieder so arbeiten, wie er es bisher getan hatte, denn die Prinzessin war ihm viel wichtiger als die Arbeit und er sie jeden Tag seines restlichen Lebens sehen wollte. Die Prinzessin war sehr durcheinander, doch bemerkte auch sie, das der Prinz etwas ganz besonderes in ihrem Leben darstellte. Sie trennte sich vom Berater und lernte den Prinzen neu kennen und lieben. So kam letztendlich doch zusammen, was die wahre Liebe einst zusammengeführt hatte. Was aber machte der Berater? Obwohl jeder dem Prinzen riet, den Berater zu töten, war dieser dem Berater dankbar dafür, das er sich um die Prinzessin gekümmert hatte, als es ihm selbst nicht möglich war. Nach einiger Zeit wurden alle drei gute Freunde und der Berater fand seinerseits die Liebe seines Lebens.

So lebten alle glücklich und zufrieden bis an Ihr Ende.

© Stefan Sievers

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